Blog 5 Warum ist Singen und Summen so gesund?

Warum tut es so gut zu summen oder zu singen? Alleine schon, weil wir uns auf uns besinnen, aber auch weil der Atem tiefer und vor allem der Ausatem geführter und länger ist, weil er einen Ton enthält. Singen bringt uns aber auch in einen Rhythmus, der uns oft fehlt im Leben im Hamsterrad, einen biologisch richtigen Rhythmus, in dem unser Körper eine Rolle spielt. Singen beruhigt uns und aktiviert unsere Selbstheilungskräfte. Dopamin wird ausgeschüttet, eines der Glückshormone, Oxytocin das Bindungshormon wird ausgeschüttet, welches bei der Geburt und auch beim Kuscheln oder Sex ausgeschüttet wird. Deshalb wird es auch das Kuschelhormon genannt. Also das ist schon ein guter Grund um zu singen, oder? Glück und Geborgenheit kommt dabei heraus, das wünscht sich doch jede/r. Aber Singen kann auch zum Erlernen oder wiedererlernen der Sprache (nach Schlaganfall oder anderen nerulogischen Krankheiten) wunderbar genutzt werden, da es in einem anderen Hirnareal verarbeitet wird und die neuronalen Verknüpfungen beim Singen gemalt wie ein Feuerwerk aussäen und tatsächlich verschiedene Berieche im Gehirn aktivieren und verknüpfen. Deshalb lernen auch Kinder schneller sprechen, wenn sie viel von Gesang umgeben sind und selber singen oder summen.

Das Summen mit geschlossenen Augen aktiviert auch den Parasympatikus, der Teil des autonomen Nervensystems also der zuständig für die Ruhe und die Entspannung ist. Nur zehn Atemzüge beim Ausatmen summen, kann Dich schon zur Ruhe bringen, probier es aus. Die Ruhe entsteht vor allem in der Pause der Gedanken. Diese Pause kannst Du auch schon allein durch die Frage: „Was denke ich eigentlich“ hervorrufen. Probier es aus und frag´Dich. Dieser Trick stammt von Sabrina Fox aus ihrem Buch „Bodyblessing“.

Stille ist die Antwort.

Und eine wunderschöne Stille entsteht auch nach dem Singen, in der noch die Lieder oder das Summen oder die Melodien in einem nachschwingen und man mit zufriedenem, fast glückseligem Gesichtsausdruck nachsinnt, dem Lied, der Stimmung und der inneren Ruhe, die man so sehnlichst gebraucht hat.

Mantrasingen im Klangheilraum, läßt Dich diese Ruhe wiederfinden. Die Sanskritsilben, die wir singen (Sanskrit ist die heilige Sprache der Hindus, die Wurzel des Vedischen, einer der Ursprachen) haben nochmal eine besondere Funktion, die ich an dem Abend gerne erkläre. Unter dem Reiter „Termine“ findest du die aktuellen, wenn Du kommen magst.

 

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Dipl. Musiktherapeutin (FH), Heilpraktikerin f. Psychotherapie bei Praxis Klangheilraum in Schwelm
Seit 24 Jahren als Musiktherapeutin tätig
Seit 16 Jahren als Heilpraktikerin für Psychotherapie in eigener Praxis
Seit 2 Jahren NLP Practitioner (DVNLP)
Seit 2 Jahren EDxTM Practitioner nach Fred Gallo
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